Neue Besuchs- und Ausgangsregeln in Seniorenpflegeheimen

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert.

Nachfolgend informieren wir Sie über die wesentlichen Neuregelungen, die ab dem 1.7.2020 für unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Besucherinnen und Besucher unserer Einrichtung gelten:


Ausgangsregelungen für Bewohnerinnen und Bewohner

  • Wie bisher mündlich beim Pflegepersonal in der Wohngruppe abmelden und bei Rückkehr wieder anmelden
  • eigenständige Händedesinfektion
  • Verhaltensregelung im öffentlichen Raum gemäß CoronaVO weiterhin beachten:
    • Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung
    • 1,5 m Abstand zu anderen Personen
    •  Händehygiene einhalten

Momentan werden nach Rückkehr in die Einrichtung keine weiteren Quarantäne-Maßnahmen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner verlangt.
 

Regelungen für Besucherinnen und Besucher

  • Bewohnerinnen und Bewohner können pro Tag von höchstens zwei Personen besucht werden, aber nur im bewohnereigenen Zimmer oder im eigens eingerichteten Besucherraum (EG).
  • Keine Besuche in den Gemeinschaftsräumen oder Cafeteria!
  • Besuche sind ohne Anmeldung und ohne zeitliche Einschränkung pro Besuch möglich.
  • Unsere Eingangstüre ist in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten bitte klingeln.

Bitte...

  • Händedesinfektion am Eingang
  • das am Eingang ausliegende Formular beim Eintritt ins Pflegeheim eigenständig ausfüllen
  • Mund-Nasen-Bedeckung während des gesamten Aufenthaltes in geschlossenen Räumen der Einrichtung tragen; in den Außenbereichen, z.B. in den Innengärten, ist die Mund-Nasen-Bedeckung nicht notwendig.
  • 1,5 m Abstand zu allen anderen Personen halten (anderen Angehörigen, Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeitenden)


Selbstverständlich:
Der Besuch durch Personen,

  • die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder
  • die Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen, aufweisen,

ist untersagt.

 

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Regelungen als Reaktion auf Infektionsgefahren erforderlichenfalls durch die Einrichtungsleitung in Absprache mit dem Gesundheitsamt auch wieder eingeschränkt bzw. ausgesetzt werden können. Gleichzeitig wünschen wir uns allen, dass dieser Fall nicht eintreffen möge!

 

Allgemeine Informationen zu den Besuchsregeln in Pflegeheimen finden Sie hier.

 

 

Die Tagespflege im Seniorenpflegeheim Breisach ist wieder geöffnet  - mit eingeschränktem Betrieb

Die Tagespflegeeinrichtung im Seniorenpflegeheim Breisach, die wegen der Corona-Verordnungen des Landes seit Mitte März geschlossen war, nimmt ab sofort wieder Tagesgäste auf. Allerdings ist zunächst nur ein eingeschränkter Betrieb erlaubt. So dürfen täglich nur maximal sieben Gäste betreut werden und es bestehen Einschränkungen im Beschäftigungsangebot. Gäste und Angehörige müssen sich außerdem streng an zusätzliche, vorgegebene Hygienevorschriften halten:

Gäste und Angehörige dürfen die Tagespflege nicht besuchen, wenn...

  • der Tagesgast Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur hat. Das Fieber muss vorab zuhause messen und eine Symptomabfrage durchgeführt werden.
  • der Tagesgast innerhalb von 14 Tagen wissentlich Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person hatte. In diesem Fall  muss der Betroffene oder seine Angehörigen mit dem Hausarzt Kontakt aufnehmen.

Folgende Hygienevorschriften gelten während des Aufenthalts in der Tagespflege:

  • Infektionsschutzmaßnahmen (siehe Anlage) müssen eingehalten werden. Diese beinhalten das dauerhafte Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in sämtlichen Räumen der Tagespflege, wenn es aus medizinischer Sicht zumutbar ist. Beim Bringen und der Abholung müssen auch die Angehörigen einen Mund-Nase-Schutz tragen.
  • Die Übergabe der Tagesgäste findet an der Türschwelle statt, da Angehörige das Haus nicht betreten dürfen.
  • Jeder Tagesgast muss vor dem Betreten des Hauses bzw. der Tagespflege den Hygieneregeln des Seniorenpflegeheims Breisach zustimmen und im Zuge dessen die Hände desinfizieren, eine tägliche Körpertemperaturkontrolle durchführen und Symptome (Fieber  über 37,8°C, Husten, Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Schnupfen) abfragen lassen. Dieser Gesundheitscheck wird von einer Pflegefachkraft durchgeführt.
  • Tagesgäste dürfen die Räumlichkeiten der Tagespflege nicht ohne Begleitung eines*r Mitarbeiter*in verlassen.
  • Die Angehörigen müssen telefonisch erreichbar sein, falls im Laufe des Tages Symptome einer Infektion bei dem Tagesgast auftreten, sodass der Tagesgast abgeholt werden muss.

Die Organisation des Fahrdienstes ist auf der Basis der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen gestaltet: Soweit dies möglich ist, sollten die Tagespflegegäste von ihren Angehörigen, die im selben Haushalt leben, selbst in die Tagespflege gebracht und wieder abgeholt werden. Ist dies nicht möglich, kann der Fahrdienst der Tagespflege in Anspruch genommen werden. Folgende Regelungen gelten bei der Inanspruchnahme des Fahrdienstes: Tagespflegegäste tragen bei der Beförderung einen Mund-Nasen-Schutz.

Der eingeschränkte Regelbetrieb bedeutet auch, dass keine Besuche von Angehörigen, therapeutischen Berufsgruppen oder Fremddienstleistern stattfinden können.

Angehörige und Gäste werden gebeten, sich im Sinne einer Verantwortungsgemeinschaft der Mitverantwortung des Risikos einer Infektion selbst bewusst zu werden und alle Maßnahmen gewissenhaft einzuhalten, sodass der eingeschränkte Betrieb auch weiterhin aufrechterhalten werden kann. Sollte es zu Änderungen bei den Vorgaben kommen, werden die Gäste und die Angehörigen informiert.

Alle Sinne ansprechen: Diakonisches Werk fördert Garten für die Tagespflege Breisach

Für die Anlage eines Rückzugs- und Nutzgartens hat das Seniorenpflegeheim Breisach vom Diakonischen Werk Baden 10.000 Euro aus der Kollekte „Diakonische Hilfen für ältere Menschen“ erhalten. Mit Hilfe dieser Spende konnte jetzt der an die Tagespflege angrenzende Innengarten zu einem naturnahen Rückzugsort für die Tagesgäste umgestaltet werden.
Der Förderverein des Pflegeheims steuerte Blumen und andere Pflanzen im Wert von 300 Euro bei. Auch Angehörige gestalteten die Bepflanzung durch Blumenspenden.
Die Planung des Projekts begann bereits Anfang des Jahres 2019. Mitarbeitende der Tagespflege, Tagespflegegäste und ihre Angehörigen sowie Experten einer Gartenbaufirma entwickelten gemeinsam Vorstellungen, wie der Garten aussehen soll: Ein bereits vorhandenes großes Hochbeet wird weiterhin genutzt, weitere Hochbeete sind entstanden. Hier wurden nicht nur bunte, duftende Blumen angepflanzt, sondern auch Obst und Gemüse. Die bestehende Terrasse wurde vergrößert und mit neuen Sitzgelegenheiten bestückt. Und es wurden Wege angelegt, die den Seniorinnen und Senioren einen sicheren, selbstständigen Aufenthalt im Garten ermöglichen.
„Insbesondere für Menschen mit Demenz ist ein Ort wichtig, an dem alle Sinne angesprochen werden. Sofern möglich und gewünscht, werden die Tagesgäste in einfache Arbeiten eingebunden, wie zum Beispiel Pflanzen, Ernten oder Wässern. Eine sinnstiftende Aufgabe fördert das Selbstwertgefühl“, erklärt Ruth Koehly, die Leiterin der Tagespflege.

Bügel für Schutzmasken gespendet

Die Firma Männer GmbH hat Maskenbügel entwickelt, mit denen Druckstellen durch die Gummibänder von Mundschutzmasken vermieden werden können. Mehr als 500 Masken hat die Firma jetzt an die Evangelische Stadtmission gespendet. Sie werden bei uns v.a. in den Pflegeheimen zum Einsatz kommen. Danke für diese kreative praktische Unterstützung!

Die Badische Zeitung berichtet ausführlich über die Bügel.

(Teile des Online-Angebots der BZ sind nur für Abonnenten zugänglich.)

Roy Black, Dalli Klick und Live-Schaltung zur Familie: Tablet-Spenden für das Seniorenpflegeheim Breisach

Die BewohnerInnen des Seniorenpflegeheims Breisach erfreuen sich neuerdings am Einsatz von Tablets in der Betreuung. Wir verdanken diese Möglichkeit Ute Herter - einer Angehörigen, die einen Spendenaufruf startete. Durch eine überwältigende Summe an Spenden von Breisacher Betrieben  - eine Liste der Firmen finden Sie weiter unten - können wir nun auf jeder Wohngruppe ein Tablet in der Betreuung einsetzen.

„Was ist denn das?“ und „Was soll ich damit machen?“ Diese Fragen stellten einige BewohnerInnen, als sie unsere neuen Tablets das erste Mal sahen. Ob es nun anfängliche Skepsis oder Neugier war? Schon beim ersten Gebrauch ließen sich die BewohnerInnen für die neue Technik begeistern und zeigen großes Interesse an den Geräten. Je nach Bedarf setzen die Betreuungskräfte die Tablets in Einzel- oder Gruppenaktivierungen ein.

Die BewohnerInnen sind begeistert von den Möglichkeiten, wie sie das Tablet nutzen können. So hätte unsere Katzenliebhaberin das Tablet am liebsten gar nicht mehr hergegeben, als sie in einem Video ein kleines Kätzchen auf seiner Erkundungstour beobachten konnte. Alte Spiele wie Dalli Klick rufen nicht nur Erinnerungen hervor sondern machen auch einen riesen Spaß. Die vielen Bilder regen zum Erzählen an: Bei Betrachtung der Obst- und Gemüsebilder bilden sich zum Beispiel schnell rege Gespräche über deren Anbau und die Lieblingssorten der SeniorInnen. Die eingespielten Lieder laden zum Mitsingen ein, sodass beim Erklingen der ersten Töne gleich viele SeniorInnen in die Frühlingsmelodien einstimmen. Gedächtnistraining findet alltagsnah mithilfe von Einkaufszetteln statt, und auch Lieblingssänger oder Schauspieler lassen sich über einen Youtube-Zugang in das Bewohnerzimmer holen. Mit Freudentränen in den Augen reagierte eine Seniorin auf ein Musikvideo „ihres“ Roy Black: „Das ist ja unglaublich. Wie macht ihr das? Das ist ja so schön!“

Aber nicht nur die vertrauten Gesichter ihrer Stars können unsere Senioren auf den Bildschirmen sehen. Auch Video-Telefonate mit den Kindern und Enkeln sind möglich. Weil durch die Corona-Krise keine persönlichen Besuche erlaubt sind, ist diese „Live-Schaltung“ zur Familie besonders willkommen.

Karla Decker, Soziale Betreuung/ Red.


Folgende Firmen haben sich mit einer Spende beteiligt:
Bährle Gipsergeschäft GmbH, Breisach
Birkenmeier Stein + Design GmbH Breisach
Landgasthof Adler Breisach
Fischer, Heizung-Sanitär-Lüftung
Elektro Geppert GmbH, Breisach
Herr Güth sen. Güth Blumen, Breisach
Frau Eva Leber Möbel Leber, Breisach
Schäuble Service GmbH, Breisach
Werner Schneider Raumausstattung, Breisach
Schweizer Fahrräder, Breisach
Sina Fenster + Türen GmbH Stefan Surber, Freiburg
Vogel & Plötscher GmbH & Co. KG, Breisach
Volksbank Breisgau-Markgräflerland eG

Wir danken Frau Herter und allen Spendern von Herzen- auch im Namen unserer Bewohner!

Eine Welle der Hilfsbereitschaft
Seniorenpflegeheim Breisach dankt Unterstützern, Spendern und Mitarbeitenden

Zwar sind Besuche von Angehörigen und Freunden in Pflegeheimen derzeit nicht erlaubt. Das gilt auch für das Seniorenpflegeheim Breisach der Evangelischen Stadtmission Freiburg. Doch eine Welle der Hilfsbereitschaft zeigt den Bewohnern und auch den Mitarbeitenden des Pflegeheims, dass sie den Menschen in Breisach am Herzen liegen.

„Wir erfahren täglich gute Taten aus der Bevölkerung und aus den Kirchengemeinden – es werden Blumen und Selbstgebasteltes als Geste der Verbundenheit abgegeben und auch Süßigkeiten zu Ostern, dazu Karten mit netten Grußworten für unsere Bewohner und Mitarbeiter“, zählt Einrichtungsleiter Dominik Wirth-Isigkeit auf. „Fast täglich kommen Lieferungen von der Feuerwehr mit Schutzausrüstung, die Stadt Breisach unterstützt uns, ebenso die Helios-Klinik.“ Auch selbstgenähte Schutzmasken seien schon gebracht worden. Und es gab zur Freude der Bewohner schon mehrere „Platzkonzerte“ vor den Balkonen des Hauses.

„Ich möchte all unseren Unterstützern, Spendern und engagierten Helfern von Herzen danken. Sie zeigen uns, wie wichtig Ihnen das Seniorenpflegeheim ist. Sie spenden den Senioren Lebensfreude und geben unseren Mitarbeitenden Kraft.“ Seinem Team dankt Wirth-Isigkeit ganz besonders: „Ich bin glücklich, so viele Menschen um mich zu haben, die zum Wohle unserer Bewohner unermüdlich ihren Einsatz bringen.“ Unterstützt werden die Teams  auch von außerhalb: Medizin-Studenten helfen ebenso aus wie externe Fachkräfte, die stundenweise Dienst tun.

Das Leben im Haus sei natürlich durch die aktuellen Einschränkungen geprägt. „Wir versuchen den Alltag so weit wie möglich gewohnt wie möglich zu gestalten. Die soziale Betreuung kümmert sich um die Bewohner, unter anderem mit Gesprächen auf den Zimmern. Aber unsere Bewohner vermissen die Besuche ihrer Familien sehr. Denen, die noch mobil sind, fehlen auch die Spaziergänge in der Stadt.“ Das Heim bietet den Senioren deswegen die Möglichkeit, mit ihren Angehörigen über Tablets zu skypen oder sie sogar persönlich zu sehen – vom Balkon aus.

An Ostern werde den Menschen im Heim besonders bewusst, dass dieses Jahr vieles anders ist. Dominik Wirth-Isigkeit: „Es wird ruhiger und persönlicher, aber die Menschen sind nicht allein. Geplant ist zum Beispiel ein Osterkonzert der Gruppe „Storl & Friends“  vor den Balkonen - die Bewohner können so der Musik auch aus ihrem Zimmer lauschen. Die Stadtbäckerei bringt uns Osterhasen, einzeln verpackt für Bewohner und Mitarbeiter.“ Leider können zurzeit keine Gottesdienste stattfinden, auch nicht an den Osterfeiertagen. Diakon Harald Wochner und Gemeindereferentin Ursula Wochner von der katholischen Kirchengemeinde haben daher speziell auf die Ostertage abgestimmte Gebetsvorschläge für die Pflegeheime zusammengestellt. Die Texte werden an den Ostertagen durch Betreuungskräfte in den Heimen vorgelesen und die Lieder gemeinsam gesungen. Auch eine Osterpredigt, die von der evangelischen Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde, wird vorgelesen.

Alle, die etwas für einen Bewohner abgeben möchten, können das an der Eingangsschleuse am Haupteingang tun. „So haben Angehörige die Chance, ihren Lieben etwas Gutes zukommen zu lassen. Und natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Grußkarten, Blumen und andere kreative Spenden“, so Dominik Wirth-Isigkeit. Die Abgabe ist zu den normalen Öffnungszeiten des Heims (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr) jederzeit möglich.

Wer den Bewohnern eine musikalische Freude machen und ihnen ein Ständchen bringen möchte, kann das mit dem nötigen Sicherheitsabstand vom Garten des Hauses aus tun. Dominik Wirth-Isigkeit bittet um vorherige Absprache, wer wann kommen möchte. „Wir sorgen dann dafür, dass die Bewohner auf den Balkonen oder durchs offene Fenster die Musik hören.“ Telefonisch ist das Seniorenpflegeheim unter der Nummer 07667 94815-0 zu erreichen - außerhalb der üblichen Geschäftszeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet -, per E-Mail unter pflegeheim-br@stadtmission-freiburg.de.

„Es war einmal … MÄRCHEN UND DEMENZ“: Zauberhafte Stunden im Seniorenpflegeheim Breisach

Märchenhafte Wochen haben Menschen mit Demenz im Seniorenpflegeheim Breisach der Evangelischen Stadtmission Freiburg erlebt: Von Oktober bis kurz vor Weihnachten fand dort die Präventionsmaßnahme „Es war einmal … MÄRCHEN UND DEMENZ“ statt. Einmal pro Woche kamen die Bewohnerinnen und Bewohner zu einer professionell gestalteten Märchenstunde zusammen, angeboten von „MÄRCHENLAND – Deutsches Zentrum für Märchenkultur“ in Kooperation mit der AOK Baden-Württemberg.  

MÄRCHENLAND-Demenzerzählerin Claudia König trug dabei in einen goldenen Mantel gehüllt die klassischen Geschichten vor. Die Erzählerin hat eine eigene Praxis für Stimm- und Sprechtraining  und arbeitet als Dozentin für Sprecherziehung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Seit rund 12 Jahren trägt sie auch Märchen vor – vielfach in Schulen, zurzeit vor allem im Auftrag von MÄRCHENLAND in Seniorenpflegeheimen. Wenn sie vom Gestiefelten Kater, dem König Drosselbart, von Prinzessinnen und Zauberern erzählt, hängen die Zuhörer an ihren Lippen.

Für die Seniorinnen und Senioren sind die Märchenstunden immer ein ganz besonderes Erlebnis. Karla Decker, Leiterin der Sozialen Betreuung: „Die Bewohner sind sehr aufmerksam dabei, auch unruhige Senioren werden ruhig. Es herrscht eine sehr angenehme und entspannte Atmosphäre. Wenn die Märchenerzählerin hereinkommt, merken wir richtig, wie die Bewohner sich freuen.“ Sie hat ein paar typische Rückmeldungen der Bewohner notiert:  „Mehrere sagten mir: ‚Das erinnert mich an früher, als ich klein war.‘ Andere freuen sich über die Art, wie Claudia König die Märchen vorträgt – die Gesten, die Aussprache – und auch die besondere Kleidung.“

Die „Erfinder“ des Projekts bestätigen diese Erfahrungen: „Durch die vertrauten Märchen wird das Langzeitgedächtnis der Senioren aktiviert und ihr Wohlbefinden gesteigert“, berichtet Monika Panse, Geschäftsführerin von MÄRCHENLAND. Das Eintauchen in die Märchenwelt verbessere die Lebensqualität aller Bewohner. „Die positive Wirkung wurde wissenschaftlich von MÄRCHENLAND im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erforscht und belegt“, so Panse. Silke Fischer, ebenfalls Geschäftsführerin von MÄRCHENLAND, hat die Märchenstunden schon oft miterlebt: „Märchen sind Nahrung für die Seele. Besonders mit den klassischen grimmschen Geschichten lässt sich das Langzeitgedächtnis stimulieren, wie es sonst nichts anderes zu tun vermag. Die erzählten Märchen wecken alte Erinnerungen und schaffen ein besonderes Gemeinschaftserleben in der Gruppe. Die Teilnehmenden erleben Geborgenheit, Entspannung und Freude.“

Das Seniorenpflegeheim Breisach will die wohltuende Wirkung der Märchen auch in Zukunft regelmäßig nutzen. Deshalb nehmen mehrere Mitarbeitende aus der Betreuung des Seniorenpflegeheims Breisach an einer Schulung teil, die sie qualifiziert, selbständig die heilsame Kraft der Märchen einzusetzen. Christine Weber, Mitarbeiterin der Zusätzlichen Betreuung, wird die Ausbildung zur Märchenvorleserin machen. „Danach will ich auf unserer Wohngruppe regelmäßig Märchen vorlesen.“ Zu der Weiterbildung motiviert haben sie nicht nur positive Kindheitserlebnisse –„bei uns zuhause wurden oft Märchen erzählt“, sondern auch ihre Erfahrungen als Mitarbeiterin im Pflegeheim. „Eine Bewohnerin mochte Märchen besonders gerne. Deswegen habe ich ihr regelmäßig welche vorgelesen.“ Und in den Märchenstunden mit Claudia König hat sie erlebt, wie positiv die Bewohner auf die Erzählerin reagieren. „Ich hoffe, dass ich die Zuhörer irgendwann auch einmal so mitreißen kann!“ Ihr eigenes Lieblingsmärchen ist übrigens ein Klassiker der Brüder Grimm: Das Aschenputtel.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter www.maerchenunddemenz.de.

 

Menschen mit Demenz im Alltag begegnen – verstehen – unterstützen: Tagespflege Breisach veranstaltete Informationsabend zum „Demenzknigge“

Menschen mit Demenz erfahren das fortschreitende Nachlassen von Fähigkeiten bis hin zum völligen Verlust – und verlieren damit auch zunehmend ihr Selbstwertgefühl. Der Alltag wird für sie verwirrend durch die vielen Reize und Informationen, die sie nicht mehr bewerten und einordnen können. Der Umgang mit dementiell veränderten Menschen ist nicht nur geschultem Fachpersonal vorbehalten: Im Alltag betreuen viele andere Personen diese Menschen und benötigen dabei Unterstützung.

Der „Demenzknigge“ - ein Leitfaden des Diakonischen Werkes Baden - hilft, das Verhalten von Menschen mit Demenz leichter zu verstehen, schnell Ursachen zu erkennen und das eigene Verhalten danach sinnvoll auszurichten. Die Tagespflege im Seniorenpflegeheim Breisach lud deshalb  am 14. November zu einem Informationsabend zum „Demenzknigge“ ein. Referentin des Abends war Cornelia Grünkorn, Diplompflegepädagogin und Pflegewissenschaftlerin. Sie vermittelte Informationen zur Demenz und den daraus folgenden Verhaltensweisen. Der „Demenzknigge“ wurde für alle Teilnehmenden kostenlos zur Verfügung gestellt.

Flott unterwegs mit dem VRmobil: Volksbank spendet dem Seniorenpflegeheim Breisach einen VW Caddy

115 Fahrzeuge haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken sozialen Einrichtungen in Baden-Württemberg gespendet. Über eins dieser Autos darf sich das Seniorenpflegeheim Breisach der Evangelischen Stadtmission Freiburg freuen. Im Rahmen einer Veranstaltung am 17. Juli 2019 auf Schloss Solitude in Stuttgart, zu der Vertreter aller beschenkten Einrichtungen eingeladen waren, nahmen Einrichtungsleiter Dominik Wirth-Isigkeit, Heimfürsprecher Alois Lupfer und Mitarbeiterin Ilona Kromer „ihren“ neuen VW Caddy in Empfang. Nach der symbolischen Schlüsselübergabe durch Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha, den Schirmherrn des Projekts „VRmobil“, starteten die Fahrzeuge gemeinsam zu einer Sternfahrt.

Das Auto, das mit Werbung für das Pflegeheim und für die Volksbank bedruckt ist, steht dem Seniorenpflegeheim Breisach jetzt zunächst für drei Jahre auf Leasingbasis zur Verfügung - mit der Option auf mehr: Von den 909 VRmobilen, die in den Jahren 2008 bis 2016 übergeben wurden, haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken nach Ablauf des Leasingvertrags 810 komplett an die sozialen Einrichtungen gespendet.

„Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Volksbank, dass sie uns dieses Auto zur Verfügung stellt! Und ein ganz besonderer Dank geht an unsere Mitarbeiterin Frau Ilona Kromer. Ihrer Initiative ist es zu verdanken, dass die Volksbank uns in das Projekt VRmobil aufgenommen hat“, erklärt Dominik Wirth-Isigkeit.

Seit 2008 haben Volksbanken und Raiffeisenbanken im Land insgesamt 1.282 VRmobile gespendet. Die Mittel stammen aus den Einnahmen, die der Losverkauf des Gewinnsparvereins der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg e.V. einbrachte.

Bildunterschrift: Ilona Kromer, Alois Lupfer und Dominik Wirth-Isigkeit freuen sich über das neue Auto.

Führungswechsel im Seniorenpflegeheim Breisach: Roland Stadler geht in den Ruhestand - langjähriger Mitarbeiter übernimmt die Leitung

Ende Juli geht Roland Stadler, Einrichtungsleiter des Seniorenpflegeheims Breisach, in den wohlverdienten Ruhestand. Er stand seit dem 1. Januar 1997 im Dienst der Evangelischen Stadtmission Freiburg, die das Heim betreibt. Mit einer Feierstunde verabschiedeten sich am 23. Juli langjährige Wegbegleiter, Kolleginnen und Kollegen, sowie Mitarbeitende und Bewohner des Pflegeheims von Roland Stadler. Mit dabei waren der Breisacher Bürgermeister Oliver Rein und Bürgermeister Dieter Schneckenburger aus Bötzingen, Heimfürsprecher Alois Lupfer, Ilse Czakert vom Förderverein des Pflegeheims sowie Vertreterinnen der beiden Kirchen.

Bürgermeister Oliver Rein dankte Roland Stadler im Namen der Stadt Breisach und im Einklang mit seinem Kollegen Dieter Schneckenburger für die lange erfolgreiche Zusammenarbeit und würdigte Stadlers „phantastische Leistung“: „Er war mit seiner Güte und Barmherzigkeit das Gesicht des Seniorenpflegeheims und hat prägende Spuren hinterlassen.“

Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg, dankte seinem Jugendfreund und langjährigen Wegbegleiter für die geleistete Arbeit: „Roland Stadler war über mehr als zwei Jahrzehnte das Gesicht der Stadtmission in Breisach. Er hat die Entwicklung unseres Seniorenpflegeheims stark geprägt und es - zusammen mit den Mitarbeitenden - zu einer qualitativ hochwertigen und zukunftsfähigen Senioreneinrichtung geformt. Darüber hinaus ist es ihm gelungen, eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt und den Kirchengemeinden zu etablieren, den heute unverzichtbaren Förderverein ins Leben zu rufen und viele ehrenamtlich Mitarbeitende zu gewinnen. Durch seine authentische Persönlichkeit hat er bei der Mitarbeiter- und Bewohnerschaft und bei den Menschen in Breisach und Bötzingen Anerkennung und Vertrauen gewonnen. Wir sind ihm von Herzen dankbar für die wertvolle Arbeit, die er für die Bewohnerinnen und Bewohner, die Mitarbeitenden und für uns als Träger über all diese Jahre geleistet hat. Sein Beitrag zur Entwicklung der Pflege in Breisach wird noch lange nachwirken und im Gedächtnis bleiben.“

Segensspuren - Rückblick auf 23 Jahre

Im Dezember 1996 übernahm Roland Stadler zunächst die Leitung des „alten“ Seniorenpflegeheims Breisach in der Zeppelinstraße 35. Er erinnert sich an die Anfänge: „Durch die Einführung der Pflegeversicherung änderten sich die Anforderungen an die stationäre Pflege massiv. Bald zeichnete sich ab, dass wir einen Ersatzneubau brauchen würden.“ Das neue und größere Pflegeheim wurde dann schließlich am 10. August 2006 in der August-Ehrlacher-Straße bezogen. Einige Zeit später wurde im neuen Haus auch eine Tagespflegeeinrichtung mit zehn Plätzen eröffnet. Hinzu kam eine „behütete“ Wohngruppe für demenziell erkrankte Senioren.

Von Beginn an sei viele Jahre eine Arbeit zum Wohle aller im Hause befindlichen Menschen geleistet worden, „mit einer sehr gut ausgebildeten, loyalen, kompetenten und liebenswerten Mitarbeiterschaft, die immer wieder ihre theoretische Qualität zur fachlich-praktischen Qualität werden lässt“, so Stadler. Durch „gezieltes Fördern und Fordern, Achtsamkeit und transparentes Vorgehen“ wurden unter der Leitung von Roland Stadler in beiden Häusern immer wieder Mitarbeitende für weiterführende, verantwortliche Tätigkeiten gewonnen. Er spricht in diesem Zusammenhang gerne von „Mitarbeitererhaltung“, denn „dieser Begriff ist umfassend positiv besetzt und für einen werteorientierten Träger wie die Stadtmission passend.“

Wichtige Unterstützung für das Pflegeheim leistet ab 2001 der Förderverein. „Wir sind dem Verein sehr dankbar für das Mehr an Möglichkeiten, um Personal und Auftrag gebende Anvertraute besser wertzuschätzen und zu versorgen.“ Dankbar ist Stadler auch für die Unterstützung durch zahlreiche ehrenamtliche Helfer: „Über 20 Jahre durfte ich nun erleben, wie bis zu 100 Ehrenamtliche in der Einrichtung mitgewirkt haben und uns quasi als die ‚Sahne im Kaffee‘ zur Seite standen. Viele Aktivitäten wurden dadurch erst möglich.“ Einen großen Raum nahm laut Stadler immer die Arbeit mit Angehörigen, mit den gewählten Heimfürsprechern sowie dem Hospizdienst ein. „Vorträge zu wichtigen und relevanten Themen waren auch der Öffentlichkeit der Stadt Breisach zugänglich und immer gut besucht.“

Als auf dem Platz des „alten“ Pflegeheims in der Zeppelinstraße ein Neubau geplant wurde, war Stadler mit seinen Mitarbeitenden der Leitungsebene und Verwaltung mit eingebunden; ebenso bei der Starthilfe, bei Einarbeitungen und in Gestalt von Personal, das an das neue „Pflegehaus Nouvelle“ abgegeben wurde.

Stadlers Wirkungsbereich erstreckte sich in den letzten Jahren dann auch über Breisach hinaus: Im September 2010 übernahm er die Leitungsverantwortung für das Seniorenpflegeheim Bötzingen mit 30 Plätzen sowie fünf Wohnungen für Betreutes Wohnen. „Die Einbettung in die Gemeinde gelang auch dort immer besser, und die fachliche Arbeit und Leistung führte auch zur Anerkennung bei der dortigen Ärzteschaft“, zieht Stadler Bilanz.

Im Rückblick auf die letzten zwei Jahrzehnte sieht Roland Stadler eine „Segensspur“, die sich durch die Geschichte der Breisacher Seniorenpflegeheime zieht: „Man kann vieles managen, und ich habe immer das Meine dazu getan. Doch die besten Dinge bekam ich in der Regel geschenkt, insbesondere gute Mitarbeitende und Leitungskräfte. Deswegen wird auch weiterhin wichtig bleiben, die Rechnung nicht ohne Gott zu machen - er wirkt mehr, als wir denken.“

Der Nachfolger kennt sich aus

Die Leitung des Seniorenpflegeheims Breisach hat am 1. Juli Dominik Wirth-Isigkeit übernommen, der bereits seit rund zwölf Jahren in der August-Ehrlacher-Straße arbeitet. Damals fing er als Auszubildender an. Zuletzt war er als Wohnbereichsleitung tätig. „Wir sind als Träger sehr froh, dass wir einen bewährten, kompetenten Mitarbeiter aus den eigenen Reihen für die Einrichtungsleitung gewinnen konnten. Er kennt das Haus seit vielen Jahren aus unterschiedlichen Perspektiven, ist mit den Abläufen und vor allem mit den Menschen vertraut, die hier leben und arbeiten“, erklärt Ewald Dengler.


Bildunterschrift: Roland Stadler (links) übergibt den „Staffelstab“ gemeinsam mit Ewald Dengler (Mitte) an seinen Nachfolger Dominik Wirth-Isigkeit.

 

Lebensqualität für Senioren und Angehörige: Erweiterte Öffnungszeiten bei der Tagespflege Breisach

Seit dem 4. Mai 2019 ist die Tagespflege immer auch samstags geöffnet, und zwar von 8:30 bis 16 Uhr. Ruth Koehly: „Durch diese Erweiterung unserer Öffnungszeiten bieten wir pflegenden Angehörigen eine zusätzliche Entlastung an. Sie können den Samstag nun zum Beispiel nutzen, um Besorgungen zu machen, während ihre Lieben bei uns gut betreut werden.“

Wohnungen für Mitarbeitende gesucht!

Für Mitarbeitende des Seniorenpflegeheims Breisach suchen wir ab sofort mehrere 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen in Breisach und Umgebung.

Bitte wenden Sie sich an Roland Stadler (Einrichtungsleiter), Tel. 0 76 67- 94 81 50, stadler@stadtmission-freiburg.de.

"Sie geben dem Ganzen die Würze": Neujahrsempfang der ehrenamtlichen Mitarbeiter im Seniorenpflegeheim Breisach

Rund 80 Menschen unterstützen derzeit das Seniorenpflegeheim Breisach aktiv durch ihre ehrenamtliche Mitarbeit. Am 16. Januar kam etwa die Hälfte von ihnen beim Neujahrsempfang im Andachtsraum des Hauses zusammen.

Einrichtungsleiter Roland Stadler würdigte den teils langjährigen tatkräftigen Einsatz der Ehrenamtlichen, der sich über eine große Bandbreite von Tätigkeiten erstreckt. Zu nennen sind hier exemplarisch der Hospizdienst, das Engagement im Förderverein und im Heimbeirat, die Begleitung zu Arztbesuchen, die Gestaltung von Gottesdiensten, der Bibelkreis, Kreativangebote, gemeinsames Musizieren, Ausfahrten,  Kuchenbacken und Dekorieren.  „Die Qualität des Hauses hat viel mit der Arbeit der Ehrenamtlichen zu tun“, so Stadler. „Derzeit erleben wir eine Umbruchsituation: Viele, die jahrelang großartige Arbeit geleistet haben, werden jetzt selbst älter.“ Es kämen aber auch neue Ehrenamtliche dazu – fünf Neuzugänge begrüßte der Einrichtungsleiter namentlich. Für erfahrene Kräfte und für die „Neuen“ sei gleichermaßen wichtig: „Jeder soll selbstbestimmt entscheiden, wie er  seine Mitarbeit bei uns ‚dosiert‘. Alles ist freiwillig!“

Zum Abschluss der Feier erhielten die Ehrenamtlichen zwei Geschenke. Zunächst eine Anregung zum Nachdenken – Roland Stadler las den Text „Ich bin“ der christlichen Autorin Andrea Schwarz vor. Dann gab es noch für jeden ein Set aus hochwertigem Essig und Öl, denn „die Ehrenamtler sind für unsere Pflegeheim, was das Dressing für den Salat ist: Sie geben dem Ganzen die Würze.“

Hundebesuch im Seniorenpflegeheim Breisach

Wir freuen uns sehr, seit August wieder ein neues besonderes Angebot im Seniorenpflegeheim zu haben: Einmal im Monat kommt die Hundedame Trixy ehrenamtlich zu uns ins Pflegeheim.

Frau Hirschle, ihr Frauchen, bereitet dafür stets besondere Aktionen vor. Alle Bewohner und Bewohnerinnen sind herzlich eingeladen, mit den beiden Zeit zu verbringen, zu erzählen, zu staunen und zu lachen. Ausgiebige Streicheleinheiten und reichlich Leckerli gibt es dabei für Trixy. Für die Bewohner ist es ein ganz besonderes Erlebnis, die Hündin zu beobachten und zu berühren. Bei vielen weckt dies Erinnerungen an eigene Haustiere, was sie auch zum erzählen anregt. Doch auch andere, die Tiere früher nur aus der Ferne betrachteten, lassen sich von Trixy begeistern.

Die Hündin geht ganz vorsichtig auf die Bewohner zu, als ob sie genau wüsste, wie sie sich gegenüber den alten Menschen zu verhalten hat. So hat der Hundebesuch durchweg positive Auswirkungen auf die Bewohner. Das Leuchten in deren Augen beginnt schon bei der Ankündigung des nächsten Besuchs, auf den sich bereits alle freuen.

BZ-Bericht über die Tagespflege

Die Badische Zeitung berichtete am 5.9.2018 im Rahmen ihrer Serie "Senioren am Kaierstuhl" in der Breisacher Lokalausgabe über die Tagespflege im Seniorenpflegeheim Breisach.

Hier geht es zum Artikel.

Vorstandswechsel im Förderverein

Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins am 16. August standen Neuwahlen der Vorstandsvorsitzenden an.

Nach 17 Jahren gab Ernst Schneider den 1. Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen ab. Er hat in den 17 Jahren viel bewegt, Ideen eingebracht, organisiert. Mit Herzblut engagierte er sich zum Beispiel für den wöchentlichen evangelischen Gottesdienst, der ohne seine umfassende Organisation so nicht stattfinden würde. Auch das monatliche Angebot Klaviermusik & Singen ist durch sein Engagement ein besonderer Höhepunkt hier im Haus. Wir danken Herrn Schneider an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für seinen langen Dienst und seine Zeit, die er dafür investiert hat. Für seinen weiteren Weg wünschen wir Herrn Schneider alles Gute, Gottes Segen und Gesundheit!

Einstimmig wurde der neue Vorstand gewählt: Die 2. Vorsitzende Ilse Czakert übernahm den 1. Vorsitz. Florian Fuchs trat als 2. Vorsitzender neu in den Vorstand ein. Frau Czakert und Herrn Fuchs heißen wir an dieser Stelle in ihren neuen Positionen herzlich willkommen und wünschen ihnen für ihre neuen Aufgaben und Entscheidungen Weisheit, Kraft und Energie.

Foto: Stabwechsel: Roland Stadler (rechts) freut sich, wieder sehr patente Personen für den Vorsitz des Fördervereins gefunden zu haben. Ernst Schneider (links) übergibt den 1. Vorsitz an Ilse Czakert. Florian Fuchs (2. von rechts) übernimmt den 2. Vorsitz.

Die Badische Zeitung berichtete am 23.08.2018 über den Wechsel.

Der aktuelle Vorstand: (von links) Florian Fuchs (2. Vorsitzender), Ilse Czakert (1. Vorsitzende), Ernst Schneider (ehemaliger Vorsitzender), Pia Figlestahler (Rechnerin), Ortrud Hofschneider (Beisitzerin), Marianne Godau (Beisitzerin), Klaus Stein (Beisitzer), Antje Hugger (Schrift-führerin), außerdem: Roland Stadler (Einrichtungsleiter). Nicht auf dem Foto: Beate Petrone (Kassenprüferin), Karl Guy (Kassenprüfer), Andreas Fleig (Beirat), Bürgermeister Oliver Rein (Beirat).

Ehrenamtliche Helfer zur Unterstützung der Sturzprävention gesucht - Wir warten auf Sie!

Für unser Seniorenpflegeheim in Breisach suchen wir ab sofort regelmäßige Unterstützung für das Zusammenholen der Gruppen und das Begleiten während des Angebots „Sturzprävention“.

Dieses spezielle Gymnastikangebot für Senioren findet bei uns wöchentlich montags und freitags von 9:10 Uhr bis 11:20 Uhr (ca. 2 Stunden) statt.

Die Gruppen werden von erfahrenen Übungsleiterinnen geleitet, die Sie bei ihrer Arbeit unterstützen können.

Das Beste: Als Helfer profitieren Sie auch selbst durch das Mitmachen der Gymnastik!

Herzliche Einladung, sich zu melden, wenn Sie sich hier an mindestens einem der genannten Tage ehrenamtlich engagieren können.

Kontakt über Frau Engler (Soziale Betreuung)
Telefon: 07667/94815-274 oder 07667/94815-474
E-Mail: karla.engler@stadtmission-freiburg.de
oder im Sekretariat 07667/948150

Freude am gemeinsamen Spielen beim Besuch in der Julius-Leber-Schule

„Was soll ich denn in meinem Alter noch in die Schule?“ Mit diesem oder ähnlichen Sätzen reagierten manche Senioren und Seniorinnen des Seniorenpflegeheims Breisach auf die Einladung der Viertklässler der Julius-Leber-Schule, zu ihnen in den Unterricht zu kommen. Seit nun schon mehr als zehn Jahren stehen die Schule und das Pflegeheim in engem Kontakt. Regelmäßig finden Kooperationsveranstaltungen zwischen SchülerInnen und SeniorInnen statt. Am 28. Juni 2018 luden nun die vierten Klassen erneut zu einem Spielevormittag ein.

So machte sich am Donnerstagmorgen eine Gruppe von elf Seniorinnen und Senioren mit Unterstützung der Achtklässler der Julius-Leber-Schule auf den Weg. Dort angekommen, wurden sie in der Aula von einer Abordnung der Viertklässler begrüßt. Die fleißigen Schieber halfen noch in die Räume, in denen der Rest der Klasse schon gespannt wartete.

Bald hat jeder sein Plätzchen gefunden, alt und jung waren gut durchmischt, die Spiele ausgebreitet: Mensch-ärgere-dich-nicht, Quartett, Mau-Mau, Memory, Mühle, Uno, Quiz-Spiele – für jeden war etwas dabei. Auch neue, für die SeniorInnen unbekannte Spiele wurden ausprobiert. Mit großem Interesse erklärten die Schüler und Schülerinnen ihnen die Regeln. Eine Seniorin war ganz erstaunt: „Jetzt bringen uns die Jungen noch das Kartenspielen bei!“ Nach viel zu kurzer Zeit (auch für die anfänglichen Zweifler) mussten sich die Senioren und Seniorinnen schon wieder auf den Rückweg machen, die Vorfreude auf die nächste Kooperationsveranstaltung im Gepäck. Dank der tatkräftigen Unterstützung der achten Klasse kamen sie schnell und wohlbehalten zurück.

Für SeniorInnen sowie SchülerInnen werden die Begegnungen noch lange in guter Erinnerung bleiben.Wir vom Pflegeheim danken allen, die zu diesem besonderen Erlebnis beigetragen haben!

Karla Engler, Soziale Betreuung

Bericht über das Männerangebot im Seniorenpflegeheim Breisach

In seiner Ausgabe 11 vom 7.6.2018 berichtet "breisach aktuell" über das Gruppenangebot für männliche Bewohner des Seniorenpflegeheims Breisach.

Hier können Sie die Ausgabe herunterladen.

Der Bericht steht auf Seite 6 unten.

Vorstandswahl des Fördervereins

Der Förderverein des Seniorenpflegeheims Breisach lud am 9. November 2017 zur Mitgliederversammlung ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die turnusmäßige Vorstandswahl. Dabei wurden zwei Posten neu vergeben: Frau Ilse Czakert übernahm als Nachfolgerin von Herrn Thomas Stork den Posten der Zweiten Vorsitzenden. Herr Klaus Stein trat als neuer Beisitzer die Nachfolge von Herrn Gerold Jäger an. Alle übrigen Vorstandsmitglieder ließen sich erneut aufstellen und wurden von der Versammlung einstimmig wiedergewählt.

Der aktuelle Vorstand des Fördervereins des Seniorenpflegeheims Breisach (von links):

Marianne Godau (Beisitzerin), Antje Hugger (Schriftführerin), Ortrud Hofschneider (Beisitzerin), Klaus Stein (Beisitzer), Ernst Schneider (Erster Vorsitzender), Ilse Czakert (Zweite Vorsitzende), Pia Figlestahler (Rechnerin), Beate Petrone (Kassenprüferin), Karl Guy (Kassenprüfer) und Andreas Fleig (Beirat).

Nicht auf dem Foto: Bürgermeister Oliver Rein (Beirat).

Richtfest für das Seniorenpflegeheim Breisach/ Zeppelinstraße

Am 18. Oktober 2017 konnte endlich das Richtfest für das neue Seniorenpflegeheim an der Zeppelinstraße gefeiert werden.

Im Folgenden finden Sie einige Informationen über das Projekt und Eindrücke vom Fest.

In zentraler Lage von Breisach entsteht in direkter Nachbarschaft zur HELIOS Rosmann-Klinik zwischen Rempartstraße und Zeppelinstraße ein neues Seniorenzentrum mit den Bausteinen Pflegeheim, Betreutes Wohnen und Service Wohnen. Für die Architektur zeichnet die Werkgruppe Lahr verantwortlich, errichtet wird das Projekt von der FWD-Hausbau und Grundstücks GmbH aus Dossenheim.

Die 35 2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen für Betreutes Wohnen und Service-Wohnen wurden bereits fertiggestellt und ab Mai 2015 bezogen. Die Betreuung der Hausbewohner des Betreuten Wohnens hat die Evangelische Stadtmission Freiburg e. V. übernommen, die auch das Pflegeheim mit 75 Pflegeplätzen nach dessen Fertigstellung Mitte 2018 betreiben wird.

Das Pflegeheim wird nach dem sogenannten "Wohngruppenmodell" geführt werden, das sich u.a. dadurch auszeichnet, dass gemütlich eingerichtete Küchen als vertraute Lebensräume im Zentrum der Wohnbereiche und des Tagesgeschehens stehen. Die Küche als zentraler Ort des Geschehens knüpft an gewohnte Raummuster und Tagesaktivitäten an. "Hier ist immer etwas los", hier riecht es nach Kaffee oder auch mal nach Zwiebeln, hier trifft man sich, hier findet man Gesellschaft.

Im Hausgemeinschaftsmodell gestalten die Bewohner den Haushaltseinkauf mit und bereiten – mit Unterstützung von Präsenzkräften - die täglichen Mahlzeiten selber zu. Dabei bestimmen sie nach ihrer Biografie, ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten was, wann und wie sie kochen und essen möchten. Ebenso werden sie (wie ihr ganzes Leben gewohnt) in die Versorgung der Wäsche, in die Gartenarbeit, die Gestaltung des Wohnzimmers usw. eingebunden und gestalten ihren Alltag selbstbestimmt.

Das Pflegeheim wird durch einen Fußweg mit der Seniorenwohnanlage verbunden. Im Erdgeschoss des Pflegeheims entsteht eine Cafeteria, die für das Seniorenzentrum als Treffpunkt dienen soll.

Das Investitionsvolumen für das Gesamtprojekt liegt bei ca. 16 Mio. Euro, davon entfallen auf das Pflegeheim ca. 8 Mio. Euro.

Die Badische Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 20.10.2017 über das Richtfest für das neue Seniorenpflegeheim in Breisach.

Hier geht es zum Bericht.

Baum und Bänder, frohe Zeichen
grüßen stolz von dieser Höhe,
wo nach guten, alten Sitten
heut als Zimmermann ich stehe.
 
Das ist eben so auf Erden,
dass im Lauf der Zeit wir all
in dem Leben älter werden
- ohne Gnaden - überall.

Und dann in den spät'ren Jahren
meist halt nicht so fit mehr sind,
wie wir in der Jugend waren,
bei dem frischen Frühlingswind.
 
Suchen dann bei Gleichgesinnten
irgendwo - nicht mehr allein -
herbstlich noch ein Heim zu finden
mit ein wenig Sonnenschein.

Diesem Wunsche - diesem Frommen,
der heut allwärts wird so laut,
hier im Lande nachzukommen,
hat man dieses Haus gebaut.

Dank sei drum mit Wohlgefallen
heute herzlich hier geschenkt
jenen Herrn und Stellen - ALLEN -
die dies Werk da eingelenkt!

Hoch lebe auch der Architekt,
der zu dem Werk den Plan erdacht;
was man mit diesem Bau bezweckt,
hat er mit Kunst zuweg gebracht.
 
Dank ist dann auch zu bestellen
nach der Arbeit schwerem Schlauch
unsren Meistern, den Gesellen
und noch jedem Lehrling auch.

Frohe helle Hoffnung habend
wünschen wir nun im Voraus
einen schönen Lebensabend
da - in diesem neuen Haus -
künftig allen unsren Alten,
die voll stiller Sehnsucht nun
hier bald ihren Einzug halten,
um sich endlich auszuruhn.

"Wenn man bedenkt, dass erst um die Jahreswende 2016/17 mit dem Bau begonnen wurde, haben sie es weit gebracht und einen guten Baufortschritt hingelegt. Die Freiburger Stadtmission freut sich darauf, dieses Haus einmal zu betreiben und will nach Fertigstellung dieses Hauses, in Ergänzung zu unserem bereits bestehenden Haus, die Seniorenangebote für Breisach erweitern.  

Seit nunmehr über 135 Jahren stellt sich die Freiburger Stadtmission mit Ihren vielfältigen Aufgaben unter das biblische Leitwort des Propheten Jeremia: 'Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn.' Und in dem Wissen, dass das Beste einer Stadt immer die Menschen sind, möchte die Stadtmission auch mit diesem Projekt den Menschen, hier insbesondere den Senioren, in unserer Stadt Breisach dienen. Mit einem völlig neuen, konzeptionell modernen Wohnkonzept soll pflegebedürftigen Menschen gute Pflege, Gemeinschaft und, soweit wie möglich, Individualität und ein selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglicht werden."
 
Auszug aus der Ansprache von Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission

"Wir wollen hier am Bastionshügel eine Bastion sein, um Leid zu mildern, Würde und Wohlergehen der uns anvertrauten Menschen zu erhalten und zu sichern."

Auszug aus der Ansprache von Roland Stadler, Einrichtungsleiter des Seniorenpflegeheims Breisach

Zeitungsspende für Pflegeheimbewohner: Leserbrief von Roland Stadler

Mehrere Abonnenten und Abonnentinnen der Badischen Zeitung haben ihre Zeitung während des Urlaubs dem Seniorenpflegeheim Breisach gespendet. Einrichtungsleiter Roland Stadler bedankt sich in einem Leserbrief an die Badische Zeitung dafür:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind der Meinung, dies muss mal gesagt werden: Ganz herzlich bedanken wir uns bei allen Lesern für die zahlreichen BZ-Spenden während ihres Urlaubs. Hiermit bereiten sie vielen Bewohnerinnen und Bewohnern unseres Seniorenpflegeheims eine riesengroße Freude!

Da die finanziellen Mittel vieler Bewohnerinnen und Bewohner im Pflegeheim oftmals beschränkt sind, ist dieses kostenlose Angebot während der Urlaubszeit eine willkommene Abwechslung.

Es bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit zum Selberlesen.

Auch unsere Betreuungskräfte, Ehrenamtlichen und Angehörigen können durch diese Spendenvielzahl die Möglichkeit zum Vorlesen "im kleinen Kreis" nutzen. An dieser Stelle sei auch den Zustellern sowie der Badischen Zeitung gedankt, die diesen Service für ihre Abonnenten anbieten und für die Umsetzung sorgen."

Der Leserbrief ist am 24. August 2017 in der gedruckten Ausgabe der BZ erschienen, außerdem auf der Internetseite der Zeitung.

BZ-Bericht über den Sinnesgarten

Die Badische Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 19. Juli 2017 über den Sinnesgarten und den Förderverein des Seniorenpflegeheims Breisach.

Hier geht es zum Bericht.

Grüner Haken für verbraucherfreundliches Pflegeheim

Eine hervorragende Verbraucherfreundlichkeit bescheinigt dem Seniorenpflegeheim Breisach die Bundes-Interessenvertretung der Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA) e.V.

Unser Eintrag auf der Seite www.heimverzeichnis.de

Urkunde zum "Grünen Haken" der BIVA